2. Meine Beobachtungen
Auf Grund des hervorragenden Wetters und durch meine Vorbereitungen aktiviert, begaben sich 4 Mitglieder unserer Familie am 20.03.2015 vormittags gegen 9:00 Uhr zur Sternwarte an der Ludwigshöhe bei Darmstadt.
Da man dorthin nicht fahren kann, sondern die letzten 500 m mit geringem Höhenunterschied zu Fuß zurücklegen muss, war es gut, dass ich meine Ausrüstung minimal ausgelegt hatte.
Dort angekommen waren wir nicht allein. Wir fanden eine überfüllte Sternwarte vor. Selbst der freie Platz vor dem Ludwigsturm wies nur noch einige kleine Lücken auf, wo ich mein Stativ aufstellen konnte (vgl. Abb 31:).

Keine Angabe Keine Angabe












Abb 31: Die Kamera ist bereit Abb 32:Sonnenhungrige mit Schutzbrille

Unter der Armada von Fotoamateuren fand eine wahre Material- und Informationsschlacht statt: Ich sah hochwertige Kameras mit Objektiven langer Brennweite, die aber auf schwachen und wackeligen Stativen aufgestellt waren. Es gab Kameras mit internem Konverter, IR-Filter und Barlow-Linse zur Brennweitenverlängerung, Es wurden drahtlose Fernauslöser benutzt und eine WLAN-Bild-Übertragung auf einen in der Nähe stehenden Laptop schoss den Vogel ab.

Unter anderem konnte ich folgende Konversation mithören:

Du musst die Kamera aus der Sonne drehen, sonst stirbt dein Live-View-Sensor
Oh, ich finde meine Sonne nicht mehr!
Vielleicht sind deine Batterien für die Nachführung leer.
Kann mir jemand mit Batterien aushelfen?
Nein, mach lieber deinen Deckel vor dem Filter ab!

Lesen Sie weiter: 3. Meine Erfahrungen und Ergebnisse

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